Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil der Jagd – und wie kreativ sie gelebt werden kann, zeigte der jüngste Stammtisch der Jägerinnen auf besondere Weise.
An gleich zwei Abenden trafen sich insgesamt zwölf Teilnehmerinnen im Hotel Geromont, um unter fachkundiger Anleitung von Kathrin Stehle und Petra Juretzky außergewöhnliche Schmuckstücke zu gestalten. Die beiden Workshopleiterinnen hatten dafür eine beeindruckende Auswahl an Materialien vorbereitet: in Scheiben und Stücke geschnittene Reh- und Hirschgeweihe, Fellapplikationen sowie funkelnde Swarovski-Steine.
Mit viel Kreativität und handwerklichem Geschick fertigte jede Teilnehmerin zwei individuelle Schmuckstücke an. Ob Halsketten, Armbänder oder Ohrringe – innerhalb von drei Stunden entstanden moderne Unikate mit ganz persönlicher Note. Auch eigene Materialien wie Patronenhülsen oder Fuchshaken konnten in die Arbeiten integriert werden, was den Stücken eine zusätzliche individuelle Bedeutung verlieh.
Der Workshop zeigte eindrucksvoll: Die nachhaltige Nutzung von Wild hat eine lange Tradition. Schon seit Urzeiten verwerten Menschen erlegte Tiere vollständig und fertigen daraus Kleidung, Werkzeuge und Schmuck. Diese alte Handwerkskunst wurde bei diesem Stammtisch auf kreative Weise in die Gegenwart übertragen.
Ein herzlicher Dank gilt Kathrin Stehle und Petra Juretzky für die inspirierende Anleitung sowie Marion Geromont für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und die hervorragende Bewirtung.


Judith Schönau, Schriftführerin
Fotos: Kathrin Stehle, Lisa Hartenstein, Carmen Schmitz

