Nach der feierlichen Begrüßung durch die Jagdhornbläsergruppe St. Jost eröffnete Hegeringleiter Christian Schuck die diesjährige Versammlung und hieß die anwesenden Mitglieder herzlich willkommen.
Im Anschluss wurde den verstorbenen Mitgliedern in einem würdevollen Totengedenken gedacht, das von den Jagdhornbläsern musikalisch begleitet wurde.
Ein zentraler Punkt der Versammlung war die turnusmäßige Neuwahl der Hegeringleitung. Unter der Leitung des Kreisveterinärs Dr. Christian Bieber als Wahlleiter wurden die Wahlen durchgeführt. Dabei wurde Christian Schuck einstimmig in seinem Amt als Hegeringleiter bestätigt. Ebenso erhielt Barbara Müller das einstimmige Vertrauen als stellvertretende Hegeringleiterin.
Im weiteren Verlauf berichtete Judith Schönau, Obfrau für Presse- und Informationsdienst, aus der Kreisgruppe. Themen waren unter anderem die Jagdhunde-Unfall-Versicherung des Landesjagdverband Rheinland-Pfalz, aktuelle Entwicklungen am Schießstand in Mayen sowie die bevorstehende Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe.
Anschließend referierte Dr. Christian Bieber über den aktuellen Stand wichtiger Tierseuchen, insbesondere Tollwut, Blauzungenkrankheit und Afrikanische Schweinepest (ASP). Er informierte darüber, dass die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz die Trichinenbeprobung künftig auf eine appbasierte Lösung umstellen wird. Parallel dazu soll der bisherige Ablauf weiterhin bestehen bleiben.
Bieber dankte den Jägerinnen und Jägern ausdrücklich für ihre engagierte Unterstützung beim Seuchenmonitoring und erinnerte alle Hundebesitzer an die Notwendigkeit regelmäßiger Tollwutimpfungen.
Bei der anschließenden Trophäenschau konnte Hegeringleiter Schuck dem Mitglied Ludwig Möltgen sowohl zum besten als auch zum zweitbesten Bock des Hegerings gratulieren. Den dritten Platz belegte Dennis Wagner.


Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ ging Schuck auf die bevorstehende Landtagswahl Rheinland-Pfalz ein und betonte die Bedeutung einer verantwortungsvollen Wahlentscheidung, insbesondere im Hinblick auf eine praxistaugliche Weiterentwicklung des Landesjagdgesetzes.
Zum Abschluss der Versammlung verblies die Jagdhornbläsergruppe St. Jost die Strecke und setzte damit einen stimmungsvollen Schlusspunkt unter eine informative und kurzweilige Veranstaltung.


