Der Jagdgebrauchshundverband (JGHV) bittet seine Mitglieder und Hundeführer um Unterstützung bei einem aktuellen wissenschaftlichen Forschungsprojekt.
Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg in Kooperation mit der Freie Universität Berlin führen das sogenannte WAUG-Projekt durch. Unterstützt wird dieses unter anderem vom Bundesverband Rettungshunde, der Bundespolizei sowie dem Trainingscentrum Retten & Helfen.
Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob und unter welchen Bedingungen sich einsatzfähige Rettungs-, Jagd- oder Polizeidiensthunde während Wartezeiten in ihrer Transportbox in einem stehenden Fahrzeug erholen können – ohne dabei Stress, Leiden oder gesundheitliche Beeinträchtigungen zu erfahren.
Nach bereits durchgeführten praktischen Untersuchungen im Sommer 2025 startet nun eine begleitende wissenschaftliche Umfrage. Hierfür sind die Hochschulen auf die Unterstützung erfahrener Hundeführerinnen und Hundeführer angewiesen. Gerade die praktischen Erfahrungen aus Übungs- und Einsatzsituationen sind für die wissenschaftliche Bewertung von großer Bedeutung.
Teilnahmevoraussetzung:
Aktuell geführter, geprüfter und einsatzfähiger Rettungs-, Jagd- oder Polizeidiensthund.
Rahmenbedingungen:
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freiwillige Teilnahme
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anonyme Datenerhebung
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Dauer: ca. 10 Minuten
Die Kreisgruppe Mayen-Koblenz im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. schließt sich dem Aufruf des JGHV an und bittet alle geeigneten Mitglieder um Teilnahme an der Studie.
Mit Ihrer Teilnahme leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und zur Verbesserung von Ausbildung und Einsatz unserer Hunde.
Judith Schönau, Obfrau für Presse und Informationsdienst

