Am 20. März folgten lediglich zehn Mitglieder des Hegerings der Einladung des kommissarischen Hegeringleiters Ludwig Brost zur diesjährigen Versammlung. Auch die Trophäenwand fiel mit nur sechs ausgestellten Gehörnen, die vom stellvertretenden Hegeringleiter Peter Marx bewertet wurden, mehr als überschaubar aus.

Nach einem Totengedenken berichtete Brost über die Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Während das Hegering-Schießen mit nur sechs Teilnehmern kaum der Mühe wert war, wurde die Fuchsansitzwoche mit anschließendem gemeinsamen Frühstück sehr gut angenommen. An dieser Stelle gilt ein besonderer Dank dem Revier Niederwerth.
Ein zentraler Punkt der Versammlung war die Neuwahl des Hegeringleiters und seines Stellvertreters. Ludwig Brost stellte sein Amt zur Diskussion, da es ihm nach eigener Einschätzung bislang nicht gelungen ist, die Mitglieder eines der größten Hegeringe der Kreisgruppe zur aktiven Teilnahme an Veranstaltungen zu motivieren.
Die anwesenden Mitglieder schlugen schließlich Brost und Marx erneut zur Wahl vor, um ihr Engagement zu würdigen. Die Wahlleitung übernahm Marlu Puth. Sowohl Ludwig Brost als auch Peter Marx wurden mit jeweils einer Enthaltung als Hegeringleiter beziehungsweise Stellvertreter bestätigt.
Für dieses Jahr wurde das Hegering-Schießen gemeinsam auf den 12. September um 13 Uhr festgelegt, verbunden mit einem gemeinsamen Grillen. Auch der monatliche Stammtisch (jeden zweiten Donnerstag im Monat) soll weiterhin stattfinden.
Marlu Puth wird Informationen zur Jagdhundeunfall-Versicherung sowie zum Schießstand in der WhatsApp-Gruppe des Hegerings bereitstellen, um möglichst viele Mitglieder zu erreichen.
Nach dem offiziellen Teil der Versammlung entwickelte sich noch eine angeregte Diskussion über jagdliche Themen. Gerade dieser ungezwungene Austausch bildet das Herzstück eines Hegerings. Umso bedauerlicher ist es, dass nur rund zehn Prozent der Mitglieder diese Gelegenheit genutzt haben.
Judith Schönau, Obfrau für Presse und Informationsdienst

